Treffen des internationalen Konsortiums sIMAGINE und Workshop "Religion, Community, Borders", 22.-24. Mai 2018

Das Forschungszentrum RaT ist Teil des internationalen Konsortiums sIMAGINE mit Sitz in Utrecht/Brüssel, dem Mitglieder zahlreicher Fakultäten aus den Niederlanden, Belgien, USA, Großbritannien und Österreich angehören. Titel des Projektes ist Social Imaginaries between Secularity and Religion in a Globalizing World; es sucht den Begriff der social imaginaries (Charles Taylor und andere) für aktuelle gesellschaftspolitische Fragen am Schnittpunkt von Religion und Säkularität fruchtbar zu machen. Social imaginaries sind Bilder (in einem weiten Sinn verstanden), die sowohl in individueller als auch kollektiver Weise unsere Wahrnehmung und Weltauffassung formieren und fluider als etwa Weltanschauungen sind. Mehrere dieser Vorstellungsweisen können, auch in mitunter wiederstreitender Weise, nebeneinander bestehen.

Das zweite Treffen des Konsortiums fand von 22.-24 Mai 2018 in Wien statt und wurde von RaT mitorganisiert. In internem Rahmen wurden die drei Bereiche Religion, Community, Borders (1), Social Imaginaries of Inclusion and Decoloniality (2) sowie The Transformative Power of Artful Articulations of Social Imaginaries (3) diskutiert. Zum ersten der drei Bereiche fand am Mittwoch, dem 23. Mai 2018, ein öffentlicher Studientag statt, bei dem Stewart Hoover und Nabil Echchaibi (University of Colorado Boulder) von sIMGAGINE sowie Hans Schelkshorn, Michael Staudigl und Rüdiger Lohlker von der Universität Wien und Christina Gwschandtner von der Fordham University (New York) referierten.