Forschungsarbeit der vorherigen Laufzeiten

Die Plattform wendet in Bezug auf ihre Forschungsfragen sowohl empirische als auch hermeneutische Methoden an. Von daher wird nicht nur die Untersuchung faktischer gesellschaftlicher Wandlungsprozesse forciert, sondern auch die Auslegung der damit in Beziehung stehenden religiösen Texte, die für das Welt- und Selbstverständnis einer Gesellschaft und der ihr angehörenden Individuen von entscheidender Bedeutung sind.

Das vorrangige Forschungsprojekt in der zweiten Laufzeit der Plattform (März 2013 - März 2016) stellte "Rethinking Europe with(out) Religion" dar. Die Frage nach dem Beitrag, den Religion(en) für eine mögliche neue Vision Europas erbringen können, zog sich als roter Faden durch die Arbeit der gesamten Plattform und seiner Mitglieder.

 

Darüber hinaus untergliederte sich die Forschungsarbeit der Plattform in folgende vier Kern-Forschungsbereiche ("Clusters"):

1. Religionskritik und Gottesfrage

2. Religion in Inklusions- und Exklusionsprozessen

3. Rechtliche Herausforderungen einer multireligiösen Europäischen Gesellschaft

4. Rezeption und Hermeneutik religiöser Texte